Weiterbildung

"Ehrenamt ­qualifiziert"

Strategischer Ratschlag: Neustart in Vereinen und Initiativen
Coronapause, Ligaabstieg, Vorstandswechsel, Alterung… Probleme können auch Chancen eröffnen. Unsere Trainer*innen arbeiten mit Vereinsvorständen und nachwachsenden Aktiven Konzepte und Fahrpläne zum belebenden Neustart im Vereinsalltag.
Von der aktivierenden Mitgliederbefragung zum verbindenden Leitprojekt haben wir einige Methoden entwickelt und ausprobiert, um ermüdeten Gruppen wieder auf die Sprünge zu helfen. 
Der Ratschlag wird im Vorfeld mit den Verantwortlichen geplant. Sechs Zeitstunden sollte er mindestens dauern. Ob an zwei Abenden oder am Wochenende - das Trainer-Team ist flexibel. Termin, Inhalt und Ablauf werden zusammen abgestimmt.
Lesetipp: "Lockruf 2024" auf ehrenamt-unna.de unter "Praxistipps" 

Trainer*innen-Team: Rita Weissenberg, Andreas Voss, Hermann Strahl. Sie bringen aus unterschiedlichen Zusammenhängen viel Erfahrung in Vereins-Management mit. Vorfragen gern an: hermann.strahl@gmx.de

 

 

Verfügbar im Zeitraum vom 05.02.2024 bis 31.08.2024 | flexibel buchbar

Kursleitung: Rita Weissenberg, ANdreas Voss, Hermann Strahl

Anmeldungen: www.vhs-zib.de, Telefon unter 02303/103-4316 und 02303/103-4314 oder E-Mail zib-vhs(at)stadt-unna(dot)de (hierbei bitte unbedingt Name, Adresse, Telefonnummer und gewünschten Kurs angeben). 

In Unna gibt es nun ein neues attraktives Angebot für ehrenamtlich Aktive: In einigen Bereichen des freiwilligen Engagements macht es Sinn, Grundlagen der Ersten Hilfe zu beherrschen, um Menschen, mit denen gearbeitet wird, in einem Notfall schnell helfen zu können. Aus diesem Grund besteht nun die Möglichkeit für Ehrenamtliche sich kostenlos für die Grundlagen der Ersten Hilfe schulen zu lassen. Dafür muss lediglich der Antrag auf kostenlose Teilnahme an einem Erste-Hilfe-Kurs ausgefüllt werden.

Den Antrag und weitere Informationen finden Sie unter: https://www.unna.de/leben-in-unna/unna-engagiert

 

Donnerstag | 25. Mai 2024 | 10.00 bis 17.15 Uhr | kostenlos

Donnerstag | 09. November 2024 | 10.00 bis 17.15 Uhr | kostenlos

Die Möglichkeiten, über Social Media einer breiten Öffentlichkeit Vereinsthemen vorzustellen, sind immens. Auch neue Mitglieder lassen sich über einschlägige Plattformen wie etwa Facebook gewinnen.Basis für die erfolgreiche Kommunikation im Web ist jedoch eine gezielt ausgearbeitete Strategie. Wahllos und "ohne System" gepostete Inhalte werden nämlich nicht nur keinen Erfolg nach sich ziehen, sondern wirken im Regelfall sogar kontraproduktiv.
Im Fokus dieses praxisorientierten Einführungskurses steht Instagram. Derzeit gerade unter Jüngeren äußerst beliebt, ermöglicht es das ein Teilen von Videos und Fotos, aber auch von Texten. Zielgruppe sind ehrenamtliche und interessierte Personen aus Vereinen, Organisationen und Initiativen, die sich - mit keinem oder nur kaum fachlichen Vorwissen - mit den Möglichkeiten und Grenzen der Anwendung von Instagram auseinandersetzen möchten.

Inhalte im Detail:
- Social Media 2024 (ein Überblick)
- Instagram - Möglichkeiten und Grenzen der Anwendung
- Inhalte einfach produzieren: Videos und Fotos
- Roadmaps - erfolgreiche Projektpläne
- Das PLUS: Checklisten zur Optimierung von Kampagnen
(Für das Zertifikat Ehrenamts-Management anrechenbar mit 4 Unterrichtseinheiten)

 

Freitag | 28.06.2024 | 18:30 bis 21:30 Uhr | Gebühr: 10,00 €

Kursleitung: Thorsten Brandt

Anmeldungen: www.vhs-zib.de, Telefon unter 02303/103-4316 und 02303/103-4314 oder E-Mail zib-vhs(at)stadt-unna(dot)de (hierbei bitte unbedingt Name, Adresse, Telefonnummer und gewünschten Kurs angeben). 

Vom Neujahrsempfang bis zur Weihnachtsfeier, ob bei Jubiläen oder feierlichen Ehrungen: In allen Vereinen kommt man nicht drumherum, zu besonderen Anlässen eine kleine Rede, eine Ansprache oder ein gelungenes Grußwort zu halten.

Reden sind wichtig für ein gutes Vereinsleben, sie fördern die Gemeinschaft und stärken den Zusammenhalt.


In diesem zweiteiligen Trainingsseminar vermittelt Ihnen Werner Kolter:

  • die wichtigsten Grundlagen für das öffentliche Reden
  • Tipps, wie Sie Fehler und Stress vermeiden
  • best practice-Beispiele

(Für das Zertifikat Ehrenamts-Management anrechenbar mit 4 Unterrichtseinheiten)

 

Montag | 04.03.2024 und 18.03.2024 | 18:30 bis 20:00 Uhr | Gebühr 10,00 €

Kursleitung: Werner Kolter, ehemaliger Bürgermeister der Kreisstadt Unna

Anmeldungen: www.vhs-zib.de, Telefon unter 02303/103-4316 und 02303/103-4314 oder E-Mail zib-vhs(at)stadt-unna(dot)de (hierbei bitte unbedingt Name, Adresse, Telefonnummer und gewünschten Kurs angeben). 

Neue Mitglieder sind Frischzellentherapie gegen den Alltagstrott in Vereinen und sichern die lebendige Zukunft. Es gibt keine Patentrezepte, aber viele gelungene Wege der Mitgliederwerbung. Kleine „Mitgliederwerbekampagnen“, auf den Verein zugeschnitten, sind überraschend einfach inszenierbar und wirkungsvoll.

Welche Gruppen täten uns besonders gut? Welches Fachgebiet ist gar nicht besetzt? Wo, wann und wie können wir sie finden? Was sind eigentlich unsere besonderen Attraktionen für neue Menschen? Welche Barrieren für den Einstieg könnten Neue abschrecken? Wie öffnen wir uns, damit sie sich bei uns wohlfühlen und sich binden? 

Vereinsaktive, die Freude am Verein und am Umgang mit Neugierigen haben, sind herzlich geladen, am ersten Abend Strategien für die Gewinnung von Neumitgliedern kennenzulernen und am zweiten Abend konkrete Umsetzungen für die eigene Vereinswirklichkeit zu erarbeiten. Lesetipp: "Willkommenskultur" auf ehrenamt-unna.de unter "Praxistipps"

 

Montag | 15.04.2024 und 22.04.2024 | 18:30 bis 20:00 Uhr | Gebühr 10,00 €

Kursleitung: Hermann Strahl und Sofia Schnettler (Ehrenamtskoordinatorin)

Anmeldungen: www.vhs-zib.de, Telefon unter 02303/103-4316 und 02303/103-4314 oder E-Mail zib-vhs(at)stadt-unna(dot)de (hierbei bitte unbedingt Name, Adresse, Telefonnummer und gewünschten Kurs angeben). 

Viele Menschen leiden unter Traumafolgestörungen. Nicht alle wissen es. Gleichzeitig wird nicht jedes einschneidende oder massiv belastende Lebensereignis zu einem Trauma. Zu kaum einem psychologischen Thema gibt es so viele Fragen und so viele Unklarheiten.

Der Workshop richtet sich an alle, die im pädagogischen Bereich tätig sind und mit Kindern und Jugendlichen arbeiten.

In diesem Workshop werden Sie sich mit folgenden Aspekten beschäftigen:

·         Was ist ein Trauma?

· Wie merkt ich, ob der eigene Schutzbefohlene oder die eigene Schutzbefohlene unter einer Traumafolgestörung leidet?

·     Inwiefern kann ich als pädagogische Fachkraft helfen?

·         Stabilisierung und Selbstfürsorge

Ferner lernen Sie praktische Übungen und Techniken als Interventionsstrategien kennen:

· Selbstfürsorge und Techniken zur Selbstberuhigung

Sie haben außerdem Gelegenheit, sich auszutauschen und Rückfragen zu stellen.

 

Dienstag | 23.04.2024 | 13:30 bis 16:00 Uhr | kostenfrei

Anmeldungen: Traumata bei Kindern und Jugendlichen erkennen und nun?! Erste Hilfe! 

 

Referent

Herr Dr. Christian Lüdke

Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut, Verhaltenstherapeut und Klinischer Hypnotherapeut

Ein Podcast von Dr. Christian Lüdke zum Thema "Trauma und Traumafolgestörungen".

 

Ansprechpartnerinnen

Anna-Kathrin Große

Schule | Durchgängige Sprachbildung | Interkulturelle Medienpädagogik

Fon 0 23 03 / 277834

anna-kathrin.grosse@kreis-unna.de

 

Lisa Klimziak

Schule | Durchgängige Sprachbildung | Interkulturelle Schulentwicklung

Fon 0 23 03 / 277734

lisa.klimziak@kreis-unna.de

Grundfertigkeiten aus Projekt-, Zeit- und Selbstmanagement, Öffentlichkeitsarbeit und interner Kommunikation werden vorgestellt. In Gruppenarbeit werden für die vertretenen Vereine und Initiativen konkrete Einsatzmöglichkeiten entwickelt und getestet.

Ziel ist, dass die Vereinsarbeit ab Jahresplanung 2024 merkbar dynamischer, entspannter, kooperativer und ergebnisreicher für alle Beteiligte läuft.

Nach dem Weiterbildungsgesetz NRW erhalten Arbeitnehmer für die Veranstaltung Bildungsurlaub. Sie beinhaltet berufliche und politische Weiterbildung.

Der Seminarablauf ist unter ehrenamt-unna.de/ service/ehrenamt-qualifiziert abrufbar. Für die wesentlichen Inhalte und Methoden gibt es Arbeitshilfen, die meist schon im Vorfeld über ehrenamt-unna.de/ service/praxistipps zugänglich sind.

Trainer hermann.strahl(at)gmx(dot)de hat langjährige Erfah-rungen in Ehrenämtern und professionellem Organisations- und Personalmanagement. Cotrainerin Jule Georgi engagiert sich auf vielen Ebenen in der Pfadfinderschaft und hat als FSJlerin ehrenamt-unna.de viele erfrischende Impulse gesetzt.

Für Mitarbeitende aus gemeinnützigen Vereinen wird  eine ermäßigte Gebühr von 100,- € erhoben. Der Bildungsurlaub wird mit 50 Unterrichtsstunden für das Ehrenamts-Management-Zertifikat anerkannt.

 

5 Termine: Mo, 21.10.2024 bis Fr, 25.10.2024

Leitung: Hermann Strahl, Jule Georgi

Jeweils 9:30 Uhr bis 17:00 Uhr

Ort: zib (Raum 1.09)

Gebühr: 200,- € /erm. 100,- €

 

Information und Beratung
Theja Heine

Telefon: (02303) 103-4305
E-Mail: theja.heine@stadt-unna.de

Die Woche ist nach dem Arbeitnehmerweiterbildungsgesetz NRW als Bildungsurlaub anerkannt.

 

Wochenplan 

Montag: Vorstandsaufgaben, Teambildung (360 Minuten = 8 Ustd.):

9:15                 Ankommen mit freundlicher Begrüßung

9:30                 Vorstellung, mein Verein, meine Rolle, meine drei Lieblingsprobleme, meine Lieblingsstärke

11:00                Kaffeepause

11:15                Managementbegriff und -methoden als Grundlage von Vorstandsarbeit

12:45                Mittagspause   

13:45                Grundzüge von arbeitsteiliger Teamarbeit, inkl. Feedback-Regeln

15:15                 Kaffee-Pause

15:30                 Team-Optimierungswege

17.00                                       Ende Tag 1

 

Dienstag, Projekt- und Zeitmanagement (360 Minuten = 8 Ustd.):

9:30                 Von der Idee zum erreichten Ziel: Projekt-Management als Steuerungssystem

11:00                Kaffeepause

11:15                Projektentwicklung in Projektgruppen

12:45                Mittagspause   

13:45               Zeit- und Selbst-Management

15:15                 Kaffee-Pause

15:30                 Zeitzyklen für meinen Verein (Arbeitsgruppen mit gemeinsamem Abschluss)

17.00                                       Ende Tag 2

 

Mittwoch, PR und innere Kommunikation (360 Minuten = 8 Ustd.) :

9:30                 Pressespiegeln: Wie stehen wir in der Öffentlichkeit? Marke, Kernbotschaft etc.

11:00                 Kaffeepause              

11:15                 Frohes Botschaften in bewegten Leitbildern, selbstbewusst Medienmixen.

12:45                Mittagspause   

13:45                Was will/sollte wer wann wissen? Musterkommunikationsregeln intern.

15:15                 Kaffee-Pause

15:30                 Wir schreiben eine Meldung für die Lokalzeitung und Homepage

17.00                                       Ende Tag 3

 

Donnerstag, Jahreskampagne 2024 (360 Minuten = 8 Ustd.):

9:30                 Gruppen-aktivierendes Gemeinschafts-Projekt/-Kampagne. Kooperative Themenfindung.

11:00                 Kaffeepause              

11:15                 Mobilisierende Meilensteinsetzung. Takte und Spannungsbögen.

12:45                Mittagspause   

13:45                Heiße Phase „all inclusiv plus“ inszenieren

15:15                 Kaffee-Pause

15:30                 Erfolge dynamisch sammeln, aus Fehlern lernen, Vereins-Kampagne 2024 konkret.

17.00                                       Ende Tag 4

 

Freitag, Jahresplanung 2024 (270 Minuten = 6 Ustd.):

9:30                 Wann setzen wir Seminarergebnisse um: Vorstand, MV, Jahresplan.

11:00                 Kaffeepause              

11:15                 Hindernis-Check in 3er-Gruppen

12:15                Mittagspause   

13:45                Wochenwertung, Selbstaufträge, Verabredungen.

15:00                                       Verabschiedung

Das Programm ,,Ehrenamt 2.0" (www.ehrenamt-zweinull.com) ist eine Modernisierungsoffensive für Vereine und Ehrenamtliche, die Fortbildungen organisieren und kostenlos für Vereine anbieten. In zehn Modulen werden unterschiedliche Probleme und Lösungsstrategien angesprochen: ,,von Mitgliederschwund bis Digitalisierungsstress". Die Module sind:

  • Zusammenarbeit (z.B. Kollaborative Zusammenarbeit, Moderationsmagie)
  • Verwaltung (z.B. Grundlagen Vereinsrecht & Steuern, Datenschutz für NGOs)
  • Öffentlichkeitsarbeit (z.B. Webseitenwunderwerk)

Angeboten werden die Fortbildungen in digitalen Kurz-Workshops, Tagesworkshops in Präsenz oder digitalen Abendworkshops.

Das Akademie-Programm der FreiwilligenAgentur Münster. Die FreiwilligenAgentur Münster hat ein breit gefächertes und buntes Fortbildungsprogramm. Die Fortbildungen verteilen sich auf folgende Themenfelder:

  • Kommunikation
  • Digitalisierung im Ehrenamt
  • Engagiert für Kinder
  • Engagiert in der Migrationsarbeit 
  • Koordination und Kooperation
  • Nachhaltig engagiert
  • Engagiert für ältere Menschen 
  • Vorbereitungskurse fürs Ehrenamt

Konkrete Weiterbildungsangebote finden Sie auf der Webseite der Freiwilligenagentur Münster: Akademieprogramm-Freiwilligenagentur Münster.

Der Veranstaltungskalender bietet verschiedene Bildungsangebote für Engagierte:

Qualifizierungsangebote.

 

Erklärvideos, Selbstlernangebote, Coachings & Co., welche im Rahmen der Engagementstrategie für das Land Nordrhein-Westfalen durch die Staatskanzlei gefördert werden, finden Sie auch auf der Webseite www.engagiert-in-nrw.de:

erklaervideos-selbstlernangebote-coachings-co

Unsere Auswahlkarte enthält folgende Vorschläge, Ergänzungs-Tipps und neue Trainer*innen sind gern gesehen. Wir stellen die Bausteine und das Konzept auch gern in Vereinsvorstandssitzungen oder Versammlungen vor. Auch die Schwerpunkte und der Ablauf können zusammen abgestimmt werden. Ehrenamt à la Carte Bestellseminare sollten mindestens fünf Vereinsaktive aus möglichst zwei Vereinen als Teilnehmer haben.

1. Grundlagen der Vorstandsarbeit

Vorstandsaufgaben in Pflicht und Kür. Team-Bildung mit Freude an Unterschieden. Flexible aber präzise Rollenteilung. Personalentwicklung auch im Ehrenamt ist gut. Auf Machbares achten, vor- und nachbereitetes Sitzungswesen. Interne und externe Kommunikationswege. Vorstände werden Vordenker und Vorläufer!

2. Professionelles Projekt-Management durch Amateure

Arbeitsteilung und Zusammenwirken sind einfach praktizierbar. Klare Ziele. Budgetrahmen. Präzise Verantwortungen. Projektplanung mit Zeitpuffern. Freude am gemeinsamen Lernen beim Auswerten – auch der Fehler! Zu viel ist zu schwer. Wenn jedes Vorstandsmitglied als Teil-Verantwortlicher wirkt, gewinnen alle!

3. Zeit-Management schafft freie Zeit im Ehrenamt

Nicht zuviel auf den Schreibtisch packen! Wichtiges erkennen schafft Prioritäten. Unwichtiges entsorgen. Durch Arbeitsteilung Doppelarbeit und Streit vermeiden. Sei Dein Terminator! Finde Deinen Takt und den VEREINten Rhythmus. Pflicht- und Kürzeiten. Einzelvorbereitung schafft Zeit für effiziente und gemeinsame Arbeit. Zeit-Management-Modelle werden vorgestellt.

4. PR und Pressearbeit

Gut in der Öffentlichkeit dastehen stärkt das Gemeinschaftsgefühl. Zusammenarbeit mit der Presse hat erlernbare Regeln. Grundlage ist: Der Verein ist interessant, lebendig, spannend für die Leser der Zeitung, für die Bürger der Stadt. Ein Blick in den Pressespiegel kann auch für den Verein ernüchternd wirken. Schöne Vereinsbilder beim Frühstück in der Tageszeitung zu finden macht Mitglieder stolz.

5. Veranstaltungs- und Kampagnenplanung

Veranstaltungen beweisen Kompetenzen oder zeigen Schwächen. Planungs-Checklisten sind veränderbar. Quantitative und qualitative Ziele halten Aktive und Aktivitäten zusammen. Budgets sind oft ausbaubar. Eine Jahreskampagne, in der sich alle Mitglieder wiederfinden, kann den Verein, den Ort, eine Botschaft in neuen Schwung bringen!

6. Innere Kommunikation

Mitglieder wollen gepflegt sein! Sich dazugehörig fühlen, im Idealfall stolz sein auf MEINEN Verein. Nachrichten intern verschicken, bevor sie in der Presse stehen. Vor dem Rundmail auch gezielt anrufen. Zielgruppenmails, die das Gefühl geben, besser informiert zu sein, all das ist wichtig. Und es gibt noch Mitglieder, die ihre Mails nicht öffnen oder keinen Rechner haben. Kluge Kommunikation, inkl. persönlicher Weihnachtskarte, Geburtstagsanruf, Meinungsbefragungen ist einfacher, als meist gedacht- und wirkt schnell auch herzlich verbindend!

6.a. Kommunikationsfähigkeit

Feed-Back geben und annehmen. Voneinander und miteinander lernen. Verletzungen vermeiden. Stärken stärken. Schwächen schwächen. Den richtigen Ton finden.

7. Sitzungsleitung und Moderation

Langweilige Sitzungen sind Schwindsuchtursache vieler Vereine. Zeitbudgets bei der Tagesordnung. Versenden der Tagesordnung spätestens eine Woche der Sitzung. Pünktliches Anfangen. Kluge Leitung. Klares Ende vor dem Erschöpfungstod. Lebendige Sitzungen locken. Mindestens zwei Vereinsmitglieder sollten Veranstaltungsleiten lernen und anwenden können!

8. Personalentwicklung im Ehrenamt

Personalgespräche finden immer statt – oft lästerlich hintenrum. Einmal im Jahr offen Stärken und Schwächen besprechen, nimmt Spannungen und lässt Schritte und Wege zum Nochbesserwerden finden. Auch Wechsel und andere Umbrüche können so entspannt angesprochen werden. Wann ist Außenberatung günstig? Wo findet man moderative Kraft in den eigenen Reihen? Was darf nicht passieren.

9. Einsame Spitzen = Vorsitzen als belebender Vorgang

Nach Außen und nach Innen stehen einzelne Personen für die gemeinsame Sache, selbst wenn sie es nicht wollen. Vorsitzende sind Orientierungshilfe, Ansprechpartnerinnen, einleuchtende Beispiele. sie können aber auch als Fragezeichen wahrgenommen werden. Wer passt an die Spitze? Wie erde ich mich um nicht abzuheben? Wie formt sich ein Spitzenteam mit Spitze. Doppelspitz-Vorteile. Triumvirate und andere kurzfristigen Umgehungsformen von Verantwortungshierarchien.

10. Leitbildern entwickeln hilft Leidbilder überwinden!

Was wollen wir eigentlich? Wie wollen wir dastehen? Welche Formen und Inhalte sind uns wichtig? Aus Grundwerten, Kernzielen, Leitsätzen lassen sich aber auch motivierende Bilder entwickeln, von denen sich fast alle Mitglieder gerne leiten lassen!

11. Vereinsfinanzen, inkl. Fundraising mit kleinen Budgets

Gläserne, eiserne und herzliche Kassenführung. Beitragshöhen. Beitragseinzugswege. Spendabilitäten intern und fremdgängig. Bußgelder. Öffentliche Töpfe. Halböffentliche. PPPs (Private-Public-Partnerships) und viel Mehr! Geld ist für Vereine nicht alles, aber tut der Vereinsstimmung gut, wenn die Kasse gefüllt ist und stimmt!

12. Attraktives Generationen-Mixen

Auch Gründerväter altern. Es gibt Vereine, die auch im Verbund mit selbigen sterben. Mischungen sind meist für alle attraktiv. Irgendwann ist es für Häuptlinge wohltuend zum Medizinmann umzuschulen. Spielerinnen werden Trainerinnen. Zivis Ärzte ... Respektvollen, dynamischen Umgang zwischen Generationen beim vereinten Tun ist erlernbar – auch wenn es keine Patentrezepte gibt.

13. Konflikt-Management

Gegenwind kann wachküssen. Ausgetragene Konflikte können Vereine/Vorstände/etc. stärken. Gemeinsam entwickelte Regeln sollten bishin zur Abwahl entspannende Konfliktregeln enthalten. Und es werden Tipps gegeben wo und wann und wie man auch Hilfe von aussen holen kann und sollte. Das muss auch nicht immer teure Supervision bedeuten, wir vermitteln auch Tipps zur gegenseitigen Hilfe „unter Nachbarn“.

14. Generationswechsel

Das Leben ist ein undatierter Zeitvertrag, der durch Tod beendet wird. Vorstandsamtszeiten sollten überlegt sein. Wird im Gesamtvorstand regelmäßig ausgewechselt, entsteht Dynamik. Abwahl ist nicht Strafe sondern Erlösung. Jeder Verein hat unterschiedlich sinnhafte Vorstandsverweilszeiten. Nach spätestens zehn Jahren sollte aber mit jedem Posten Schluss sein.

15. Neumitglieder finden, binden, entwickeln …

Vereine sollten immer Frischequoten anstreben. Neue sind Frischzellentherapie gegen den Alltagstrott. Welche Gruppen täten uns gut? Welches Fachgebiet ist gar nicht besetzt? Mitgliederwerbespräche sind erlernbar, wenn man aus guten Gründen im Verein ist. Mitgliederwerbekampagnen sind überraschend einfach inszenierbar!

16. Monitoring als vereinte Erfolgskontrolle

Mitgliederstatistik sagt was über Vereinsqualitäten (17% Mitgliederzuwachs ist besser als 6,3% Schwund). Zeitungsartikel pro Monat? Zugriffszahlen auf die Homepage? Wie entwickeln sich Mitgliedbeiträge? Aber auch Frauen-, Jugend-, Alten-, Sozialquoten haben Aussagekraft. Vereinsmitteilungen (oder Jahresbericht) mit Kennzahlen (Mitglieder, Mitgliederzuwachs, Zeitungsartikelanzahl, Veranstaltungs- und Besucherzahl ... können überraschende Mitmachtriebe zur Weiterverbesserung auslösen…

17. Vereinte Vielfalt, interessante Quote als besondere Note“

Frauen-, Generations-, Herkunfts-, Berufs-, Temperamentsquoten bestimmen sehr das Bild von Vereinen in der Öffentlichkeit. Das Ü-65-beschlipste Herrenvorstandsfoto in der Morgenzeitung prickelt nicht einmal Ü-65-Schlipsliebhaber an. Quotenbeschlüsse allein führen aber nicht zu erfrischenden Bildern. „Vielfältige Teilhabe braucht bewusstes Öffnen mit gezielt verlockenden glaubwürdigen Gesichtern im Team“ (Aus Mascha Mix: „Der Kampf um die Männerquote beim Seniorentanz“).

18. Vereine als Verstärker von Netzwerken. Ortsteils- / Quartiermanagement

Vereine haben fast immer lokale Wurzeln und das örtliche Leben hat seine Wurzeln im Vereinsleben. Durch Sichten, Pflegen und Verweben solcher Stränge lassen sich Chancen für das Quartiersleben entwickeln und Probleme lösen. Synergien im Nutzen von öffentlichem Räumen ob Schule, Gemeindehaus, Sportplatz oder Park. Gemeinschaftsengament schaffen Netze und Freundschaften. „Unser Dorf soll noch schöner werden“, Schüler- oder Seniorenfahrtgemeinschaften, Generationenhilfnetzwerke, Ortsteils- und Straßenteams beim Stadtradeln, Straßenfeste… machen Freude und sind einfach zu organisieren. Aufbau, Ausbau von Netzstrukturen wird im „Kooperativem Projekt- und Netzmanagement“ vermittelt. Dazu ist das Zusammenwirken von Ehrenamtler*innen mit hauptamtlichen Struktur wichtiger Bestandteil.