KI-Tools für Ehrenamtler – Intelligente Arbeitserleichterung
Ehrenamtliches Engagement ist die Basis unserer Gesellschaft, oft jedoch ist die verfügbare Zeit begrenzt. Dieser Vortrag zeigt auf, wie Künstliche Intelligenz (KI) gezielt als Helfer eingesetzt werden kann, um Arbeitsabläufe spürbar zu erleichtern und somit mehr Freiraum für die eigentlichen Projekte zu schaffen. Der Kurs richtet sich an Ehrenamtler mit geringen oder keinen Vorkenntnissen im Bereich KI und legt den Schwerpunkt auf die praktische Anwendung.
Sie lernen, unterschiedliche KI-Alternativen für die Content-Produktion zu nutzen, um Texte für Webseiten oder Beiträge für Social-Media-Kanäle zu erstellen: Texte, Grafiken, Bilder (inkl. Videos). Darüber hinaus wird die Vereinfachung von Standardverwaltungsaufgaben, die sich häufig wiederholen, thematisiert. Durch den Einsatz von intelligenten KI-Assistenzen und KI-Agenten können diese Abläufe automatisiert und somit zeiteffizienter gestaltet werden. Ziel ist es, Ihnen konkrete, praxisnahe Werkzeuge an die Hand zu geben, die Ihren Vereinsalltag nachhaltig entlasten.
Highlights:
Grundlagen des Einsatzes von KI im Ehrenamt
Content-Produktion für Social Media und Web: Text- und Bildgenerierung
Vereinfachung von Standardverwaltungsaufgaben mit KI-Assistenzen
Einführung in die Nutzung von KI-Agenten für den Vereinsalltag
Praxisnahe Workflows zur sofortigen Anwendung
Anmeldung und mehr Infos: hier.
Weitere Informationen zum Ehrenamt in Unna erhalten Sie auf www.ehrenamt-unna.de oder bei einem Besuch in der Ehrenamts-Agentur.
Sprechzeiten:
mittwochs von 16:15 bis 17:45 Uhr und
freitags von 10:30 bis 12:00 Uhr
Raum 1.01 im zib, Lindenplatz 1, 59423 Unna
Tel. 02303/103-4343
E-Mail: info@ehrenamt-unna.de
Kraftvoll engagiert – Resilienz im Ehrenamt
Auch freiwilliges Engagement bringt Situationen mit sich, die anspruchsvoll werden können, besonders wenn private Verpflichtungen und berufliche Anforderungen zusammenkommen. Resilienz unterstützt dabei, Belastungen besser zu bewältigen und neue Kraftquellen zu erschließen. Doch wie lässt sich diese Fähigkeit entwickeln? Sie ist erlernbar.
Angesichts der aktuellen gesellschaftlichen und persönlichen Herausforderungen gewinnt es an Bedeutung, innere Klarheit zu schaffen. Ein geeignetes Set an Methoden kann helfen, sich selbst zu stärken und sowohl den Alltag als auch das eigene Engagement nachhaltig zu entlasten.
Theresa vermittelt in diesem Workshop praxisorientierte Ansätze. Gemeinsam reflektiert ihr Schritte für mehr Selbstfürsorge und klärt, was für euch wirklich zählt. Zudem lernt ihr, wie ihr Belastungen reduzieren, eigene Ressourcen aktivieren und neue Motivation für euer Ehrenamt entwickeln könnt.
Anmeldung und mehr Infos: hier.
Weitere Informationen zum Ehrenamt in Unna erhalten Sie auf www.ehrenamt-unna.de oder bei einem Besuch in der Ehrenamts-Agentur.
Sprechzeiten:
mittwochs von 16:15 bis 17:45 Uhr und
freitags von 10:30 bis 12:00 Uhr
Raum 1.01 im zib, Lindenplatz 1, 59423 Unna
Tel. 02303/103-4343
E-Mail: info@ehrenamt-unna.de
Angebote des KSB für Führungskräfte in Sportvereinen
Unter dem Titel „KURZ UND GUT“ werden vom KreisSportBund Unna e.V. und seinen Stadt- und Gemeindesportverbänden in Kooperation mit dem Landessportbund NRW und mit Unterstützung von Westlotto Kompaktseminare angeboten. Dabei geht es zum Beispiel um Finanzmanagement, Rechts- und Versicherungsfragen oder auch Öffentlichkeitsarbeit für den Verein.
Auf Anfrage können auch Ehrenamtliche aus anderen Bereichen teilnehmen: KSB Unna: KURZ UND GUT-Seminare (kreissportbund-unna.de)
Das Akademie-Programm der FreiwilligenAgentur Münster
Das Akademie-Programm der FreiwilligenAgentur Münster. Die FreiwilligenAgentur Münster hat ein breit gefächertes und buntes Fortbildungsprogramm. Die Fortbildungen verteilen sich auf folgende Themenfelder:
- Kommunikation
- Digitalisierung im Ehrenamt
- Engagiert für Kinder
- Engagiert in der Migrationsarbeit
- Koordination und Kooperation
- Nachhaltig engagiert
- Engagiert für ältere Menschen
- Vorbereitungskurse fürs Ehrenamt
Konkrete Weiterbildungsangebote finden Sie auf der Webseite der Freiwilligenagentur Münster: Akademieprogramm-Freiwilligenagentur Münster.
Qualifizierungsangebote der Landesregierung NRW (engagiert-in-NRW.de)
Der Veranstaltungskalender bietet verschiedene Bildungsangebote für Engagierte:
Erklärvideos, Selbstlernangebote, Coachings & Co., welche im Rahmen der Engagementstrategie für das Land Nordrhein-Westfalen durch die Staatskanzlei gefördert werden, finden Sie auch auf der Webseite www.engagiert-in-nrw.de:
Qualifizierungsangebote des KreisSportBundes Unna
Bestellseminare à la carte Ehrenamtqualifizierung in Verein und Initiative
Unsere Auswahlkarte enthält folgende Vorschläge, Ergänzungs-Tipps und neue Trainer*innen sind gern gesehen. Wir stellen die Bausteine und das Konzept auch gern in Vereinsvorstandssitzungen oder Versammlungen vor. Auch die Schwerpunkte und der Ablauf können zusammen abgestimmt werden. Ehrenamt à la Carte Bestellseminare sollten mindestens fünf Vereinsaktive aus möglichst zwei Vereinen als Teilnehmer haben.
1. Grundlagen der Vorstandsarbeit
Vorstandsaufgaben in Pflicht und Kür. Team-Bildung mit Freude an Unterschieden. Flexible aber präzise Rollenteilung. Personalentwicklung auch im Ehrenamt ist gut. Auf Machbares achten, vor- und nachbereitetes Sitzungswesen. Interne und externe Kommunikationswege. Vorstände werden Vordenker und Vorläufer!
2. Professionelles Projekt-Management durch Amateure
Arbeitsteilung und Zusammenwirken sind einfach praktizierbar. Klare Ziele. Budgetrahmen. Präzise Verantwortungen. Projektplanung mit Zeitpuffern. Freude am gemeinsamen Lernen beim Auswerten – auch der Fehler! Zu viel ist zu schwer. Wenn jedes Vorstandsmitglied als Teil-Verantwortlicher wirkt, gewinnen alle!
3. Zeit-Management schafft freie Zeit im Ehrenamt
Nicht zuviel auf den Schreibtisch packen! Wichtiges erkennen schafft Prioritäten. Unwichtiges entsorgen. Durch Arbeitsteilung Doppelarbeit und Streit vermeiden. Sei Dein Terminator! Finde Deinen Takt und den VEREINten Rhythmus. Pflicht- und Kürzeiten. Einzelvorbereitung schafft Zeit für effiziente und gemeinsame Arbeit. Zeit-Management-Modelle werden vorgestellt.
4. PR und Pressearbeit
Gut in der Öffentlichkeit dastehen stärkt das Gemeinschaftsgefühl. Zusammenarbeit mit der Presse hat erlernbare Regeln. Grundlage ist: Der Verein ist interessant, lebendig, spannend für die Leser der Zeitung, für die Bürger der Stadt. Ein Blick in den Pressespiegel kann auch für den Verein ernüchternd wirken. Schöne Vereinsbilder beim Frühstück in der Tageszeitung zu finden macht Mitglieder stolz.
5. Veranstaltungs- und Kampagnenplanung
Veranstaltungen beweisen Kompetenzen oder zeigen Schwächen. Planungs-Checklisten sind veränderbar. Quantitative und qualitative Ziele halten Aktive und Aktivitäten zusammen. Budgets sind oft ausbaubar. Eine Jahreskampagne, in der sich alle Mitglieder wiederfinden, kann den Verein, den Ort, eine Botschaft in neuen Schwung bringen!
6. Innere Kommunikation
Mitglieder wollen gepflegt sein! Sich dazugehörig fühlen, im Idealfall stolz sein auf MEINEN Verein. Nachrichten intern verschicken, bevor sie in der Presse stehen. Vor dem Rundmail auch gezielt anrufen. Zielgruppenmails, die das Gefühl geben, besser informiert zu sein, all das ist wichtig. Und es gibt noch Mitglieder, die ihre Mails nicht öffnen oder keinen Rechner haben. Kluge Kommunikation, inkl. persönlicher Weihnachtskarte, Geburtstagsanruf, Meinungsbefragungen ist einfacher, als meist gedacht- und wirkt schnell auch herzlich verbindend!
6.a. Kommunikationsfähigkeit
Feed-Back geben und annehmen. Voneinander und miteinander lernen. Verletzungen vermeiden. Stärken stärken. Schwächen schwächen. Den richtigen Ton finden.
7. Sitzungsleitung und Moderation
Langweilige Sitzungen sind Schwindsuchtursache vieler Vereine. Zeitbudgets bei der Tagesordnung. Versenden der Tagesordnung spätestens eine Woche der Sitzung. Pünktliches Anfangen. Kluge Leitung. Klares Ende vor dem Erschöpfungstod. Lebendige Sitzungen locken. Mindestens zwei Vereinsmitglieder sollten Veranstaltungsleiten lernen und anwenden können!
8. Personalentwicklung im Ehrenamt
Personalgespräche finden immer statt – oft lästerlich hintenrum. Einmal im Jahr offen Stärken und Schwächen besprechen, nimmt Spannungen und lässt Schritte und Wege zum Nochbesserwerden finden. Auch Wechsel und andere Umbrüche können so entspannt angesprochen werden. Wann ist Außenberatung günstig? Wo findet man moderative Kraft in den eigenen Reihen? Was darf nicht passieren.
9. Einsame Spitzen = Vorsitzen als belebender Vorgang
Nach Außen und nach Innen stehen einzelne Personen für die gemeinsame Sache, selbst wenn sie es nicht wollen. Vorsitzende sind Orientierungshilfe, Ansprechpartnerinnen, einleuchtende Beispiele. sie können aber auch als Fragezeichen wahrgenommen werden. Wer passt an die Spitze? Wie erde ich mich um nicht abzuheben? Wie formt sich ein Spitzenteam mit Spitze. Doppelspitz-Vorteile. Triumvirate und andere kurzfristigen Umgehungsformen von Verantwortungshierarchien.
10. Leitbildern entwickeln hilft Leidbilder überwinden!
Was wollen wir eigentlich? Wie wollen wir dastehen? Welche Formen und Inhalte sind uns wichtig? Aus Grundwerten, Kernzielen, Leitsätzen lassen sich aber auch motivierende Bilder entwickeln, von denen sich fast alle Mitglieder gerne leiten lassen!
11. Vereinsfinanzen, inkl. Fundraising mit kleinen Budgets
Gläserne, eiserne und herzliche Kassenführung. Beitragshöhen. Beitragseinzugswege. Spendabilitäten intern und fremdgängig. Bußgelder. Öffentliche Töpfe. Halböffentliche. PPPs (Private-Public-Partnerships) und viel Mehr! Geld ist für Vereine nicht alles, aber tut der Vereinsstimmung gut, wenn die Kasse gefüllt ist und stimmt!
12. Attraktives Generationen-Mixen
Auch Gründerväter altern. Es gibt Vereine, die auch im Verbund mit selbigen sterben. Mischungen sind meist für alle attraktiv. Irgendwann ist es für Häuptlinge wohltuend zum Medizinmann umzuschulen. Spielerinnen werden Trainerinnen. Zivis Ärzte ... Respektvollen, dynamischen Umgang zwischen Generationen beim vereinten Tun ist erlernbar – auch wenn es keine Patentrezepte gibt.
13. Konflikt-Management
Gegenwind kann wachküssen. Ausgetragene Konflikte können Vereine/Vorstände/etc. stärken. Gemeinsam entwickelte Regeln sollten bishin zur Abwahl entspannende Konfliktregeln enthalten. Und es werden Tipps gegeben wo und wann und wie man auch Hilfe von aussen holen kann und sollte. Das muss auch nicht immer teure Supervision bedeuten, wir vermitteln auch Tipps zur gegenseitigen Hilfe „unter Nachbarn“.
14. Generationswechsel
Das Leben ist ein undatierter Zeitvertrag, der durch Tod beendet wird. Vorstandsamtszeiten sollten überlegt sein. Wird im Gesamtvorstand regelmäßig ausgewechselt, entsteht Dynamik. Abwahl ist nicht Strafe sondern Erlösung. Jeder Verein hat unterschiedlich sinnhafte Vorstandsverweilszeiten. Nach spätestens zehn Jahren sollte aber mit jedem Posten Schluss sein.
15. Neumitglieder finden, binden, entwickeln …
Vereine sollten immer Frischequoten anstreben. Neue sind Frischzellentherapie gegen den Alltagstrott. Welche Gruppen täten uns gut? Welches Fachgebiet ist gar nicht besetzt? Mitgliederwerbespräche sind erlernbar, wenn man aus guten Gründen im Verein ist. Mitgliederwerbekampagnen sind überraschend einfach inszenierbar!
16. Monitoring als vereinte Erfolgskontrolle
Mitgliederstatistik sagt was über Vereinsqualitäten (17% Mitgliederzuwachs ist besser als 6,3% Schwund). Zeitungsartikel pro Monat? Zugriffszahlen auf die Homepage? Wie entwickeln sich Mitgliedbeiträge? Aber auch Frauen-, Jugend-, Alten-, Sozialquoten haben Aussagekraft. Vereinsmitteilungen (oder Jahresbericht) mit Kennzahlen (Mitglieder, Mitgliederzuwachs, Zeitungsartikelanzahl, Veranstaltungs- und Besucherzahl ... können überraschende Mitmachtriebe zur Weiterverbesserung auslösen…
17. Vereinte Vielfalt, interessante Quote als besondere Note“
Frauen-, Generations-, Herkunfts-, Berufs-, Temperamentsquoten bestimmen sehr das Bild von Vereinen in der Öffentlichkeit. Das Ü-65-beschlipste Herrenvorstandsfoto in der Morgenzeitung prickelt nicht einmal Ü-65-Schlipsliebhaber an. Quotenbeschlüsse allein führen aber nicht zu erfrischenden Bildern. „Vielfältige Teilhabe braucht bewusstes Öffnen mit gezielt verlockenden glaubwürdigen Gesichtern im Team“ (Aus Mascha Mix: „Der Kampf um die Männerquote beim Seniorentanz“).
18. Vereine als Verstärker von Netzwerken. Ortsteils- / Quartiermanagement
Vereine haben fast immer lokale Wurzeln und das örtliche Leben hat seine Wurzeln im Vereinsleben. Durch Sichten, Pflegen und Verweben solcher Stränge lassen sich Chancen für das Quartiersleben entwickeln und Probleme lösen. Synergien im Nutzen von öffentlichem Räumen ob Schule, Gemeindehaus, Sportplatz oder Park. Gemeinschaftsengament schaffen Netze und Freundschaften. „Unser Dorf soll noch schöner werden“, Schüler- oder Seniorenfahrtgemeinschaften, Generationenhilfnetzwerke, Ortsteils- und Straßenteams beim Stadtradeln, Straßenfeste… machen Freude und sind einfach zu organisieren. Aufbau, Ausbau von Netzstrukturen wird im „Kooperativem Projekt- und Netzmanagement“ vermittelt. Dazu ist das Zusammenwirken von Ehrenamtler*innen mit hauptamtlichen Struktur wichtiger Bestandteil.
